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CARTER SICHERT SICH WORLD OPEN TITEL

Ali Carter hat den vierten Rankingtitel seiner Karriere gewonnen, indem er Joe Perry 10-8 im Finale der Hanteng Autos World Open im chinesischen Yushan schlug.

Carter hatte zwischenzeitlich sechs Frames am Stück gewonnen, so dass er 8-3 in Führung ging. Trotz der anschließenden beeindruckenden Aufholjagd seines Gegners, sicherte er sich schließlich in Frame 18 das Match und die 90.000 Pfund Preisgeld. Der Sieg ließ den 37-jährigen um 15 Plätze in der Weltrangliste nach vorne, auf Platz 16, klettern.

Vorherige Rankingtitel in Carters Karriere waren die Welsh Open 2009, die Shanghai Masters 2010 und die German Masters 2013.

Seitdem hatte er tapfer gegen eine Krebserkrankung und einen Lungentumor gekämpft, zudem gegen die fortlaufenden Beeinträchtigungen von Morbus Crohn. Der populäre Spieler konnte auf emotionale Weise Ende 2014 auf die Tour zurückkehren und gewann dann später auch die Paul Hunter Classic in Fürth. Der heutige Erfolg ist eine weitere Belohnung für seine durchgehende Beharrlichkeit und Zielstrebigkeit.

Sein Triumph, es war sein siebtes Rankingfinale, sicherte Carter auch einen Platz beim Champion of Champions in Coventry im November, sowie fast schon sicher beim World Grand Prix und der Players Championship, die später in der Saison stattfinden.

Perry hatte sein viertes Rankingfinale gespielt, in dem er nach dem zweiten Titel strebte, nachdem er die Players Championship letztes Jahr gewann. Der 41-jährige hatte ja atemberaubendes Snooker vorher gegen Neil Robertson gespielt, den er 6-2 im Halbfinale schlug, von dem aber heute eher wenig zu sehen war. Mit seinem Preisgeld als Finalist von 40.000 Pfund bleibt er die Nummer Elf der Welt.

Perry hatte in der frühen Finalphase 2-1 und 3-2 geführt, wo er Breaks von 54, 56 und 78 spielte. Aber Carter war es, der die Mitte der Partie dominierte, als er sechs Frames in Folge gewann. Aufnahmen von 80, 54, 91, 53, 61 und eine überragende 70er Clearance im elften Frame ließen den Spieler aus Essex 8-3 nach vorne stürmen.

Perry, der aus dem County Cambridgeshire stammt, stoppte diesen Lauf, weil er sich einen zerfahrenen 12. Frame holte und dann nach einer hervorragenden 131 zum 8-5 aufschloss. Mit kleineren Breaks gewann Carter den Nächsten, bevor Perry mit einer 106 wieder zum 9-6 herankam.

Carter hatte schon die Chance zum Sieg im Frame 16, aber verschoss die letzte Rote mit Hilfsqueue, was seinem Gegner erlaubte, mit einer Clearance wieder näher zu kommen. Und Perry kam etwas in Schwung, als er im nächsten Frame eine 92 und den Anschluss zum 9-8 schaffte.

Dann aber hielt der zweifache WM-Finalist Carter dem Druck stand und beendete das Match stilvoll mit einem Century von 127 Punkten.

Übersetzt von Roman Buchwald